Carrozzeria Balbo

1914 - 1954

Bis 1954 gab es die von Alfonso Balbo 1914 in Turin ins Leben gerufene Carrozzeria Balbo. Das Unternehmen fertigte Spider, Coupés, Limousinen und leichte Nutzfahrzeuge nach Kundenwunsch, wobei es als Basis überwiegend Fiatfahrgestelle einsetzte. Balbo verstarb bereits 1926, sein Partner, Charles Follis, führte die Karosserieschmiede weiter. Bis zum Zweiten Weltkrieg baute der Handwerksbetrieb nur noch wenige Modelle.
Sehr ungewöhnlich für eine Zeit der Coupés und Cabriolets waren die von der Carrozzeria Balbo entwickelten viertürigen Limousinen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konstruierte der Karosseriebauer einige Alfa Romeos auf Basis des 6C 2500 sowie Lancias auf Basis der Aurelia und der Aprilia. Danach änderte das Unternehmen sein Konzept und experimentierte überwiegende mit der Konstruktion von Mikrofahrzeugen. 1953 stellt die Carrozzeria Balbo auf der Motor Show in Turin den kleine B400 vor, ein Zweitakter mit 15 PS und 398 ccm. Bereits ein Jahr später, 1954, schloss die Karosserieschmiede für immer die Pforten.

Zugehörige Fahrzeuge

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