Carrozzeria De Mola


Die aus Triest stammenden Brüder Bruno und Umberto De Mola wanderten 1933 nach Brüssel aus. In der belgischen Hauptstadt gründeten sie die Carrozzeria De Mola Brussels, mit der sie sich schnell etablierten. Während des Zweiten Weltkriegs, Mitte 1940, erhielten sie den Auftrag, aus einem 1931er Alfa Romeo 6C 1750 Kompressor das schönste Auto der Welt zu bauen. Es gab weder präzise Zeichnungen noch genauere Angaben. Nach circa einem Jahr Umbau entstand ein spektakuläres Fahrzeug mit ausgefallenen Details wie Radverkleidung hinten und vorne, Schlafaugen und Ähnlichem. Im Innenraum verwendeten die Brüder grünes Leder, außen lackierten sie den Wagen dunkelblau, wobei sie rote Akzente setzten. Der Alfa Romeo blieb während des Krieges in Belgien, Prinz Bernhard erwarb ihn nach Kriegsende. Welche weiteren Fahrzeuge von den De Mola-Brüder stammen und wann sie ihren Handwerksbetrieb schlossen, ließ sich nicht mehr herausfinden.

Zugehörige Fahrzeuge

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