Alfa Romeo 1750/2000 Berlina

1968 - 1971

Als Hommage an den legendären 6C 1750 der 1930er Jahre benannte Alfa Romeo seine 1967 eingeführte Berline ebenfalls 1750. Das Fahrzeug stand in einer Vielzahl von Variationen zur Auswahl. Sowohl die Limousine als auch das GTV Coupé waren Entwicklungen von Bertone. Inspiriert hat die genialen Autobauer die Giulia, von denen Bertone die Karosserie in leicht abgewandelter, windschnittigerer Form übernahm und den Radstand beim Coupé verkürzte. Sowohl Motor- als auch Kofferraumhaube wurden breiter, ab 1970 kamen Jodscheinwerfer hinzu. 1968 brachte Alfa Romeo eine Spider-Version auf den Markt, 1975 ersetzte die 2000er-Baureihe die 1750er Serie. Insgesamt stellt Alfa Romeo von dem noch heute beliebten Fahrzeug mehr als 100.000 Exemplare her. Motorisiert war der schicke Mittelklassewagen entweder mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Ottomotor oder einer 2-Liter-Maschine, die 113 PS beziehungsweise 132 PS lieferte. Ein hydraulisches Fünfganggetriebe, ein Zweikreisbremssystem sowie hängende Kupplungs- und Bremspedale unterstützten das gute Fahrgefühl. Allerdings rüstet der Italiener das Fahrzeug hinten mit einer Starrachse sowie Längsschubstreben und Schraubenfedern aus, was die Straßenlage bei dem heckangetriebenen Modell etwas beeinträchtigte. Die Endgeschwindigkeit lag je nach Version zwischen 180 km/h und 195 km/h. Für den Export in die USA ersetzte der Hersteller den Doppelvergaser durch eine Spica-Einspritzung. Zu den zurüstbaren Sonderausstattungen des Spiders gehörte ein Sperrdifferenzial. Bemerkenswert war die serienmäßige Verwendung von Scheibenbremsen in Verbindung mit einem Bremskraftverstärker, zur damaligen Zeit als Serienausstattung eher unüblich.

Baureihe Alfa Romeo 1750/2000 Berlina
1968 - 1971

1750

1968 - 1971
Typ: 105.48

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1750 (RHD)

1969 - 1971
Typ: 105.49

2000

1971 - 1973
Typ: 105.12

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2000

1975 - 1976
Typ: 115.36

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