Alfa Romeo 2000

1958 - 1962

Der 2000er war als Nachfolger des Alfa Romeo 1900 geplant und sollte an die Erfolge der Giulietta anknüpfen. Im Werk Portello baute der Italiener die viertürige Stufenhecklangstreckenlimousine Berlina mit der internen Nummer 102.00, während den von Bianchi Anderloni entworfen Spider Carrozzeria Touring herstellte. Das zweitürige Coupé Sprint hatte Giorgio Giugiaro konstruiert, die Anfertigung übernahm Bertone. Von der schönen Baureihe gingen jährlich weniger als 1000 Fahrzeuge in den Verkauf, sodass Alfa Romeo die Serie aufgrund des mangelnden kommerziellen Erfolges bereits drei Jahre später aus dem Programm nahm. Insgesamt verließen lediglich 3443 Fahrzeuge die Produktionshallen, wobei die Zahlen je nach Quelle schwanken. Hauptabnehmer waren die USA, Australien und Afrika, in Europa fanden sich nur wenige Käufer, da der 2000er unter anderem den alfatypischen sportlichen Charakter vermissen ließ. Technisch ausgestattet hatte der Italiener den 2000er mit einem 2-Liter-OHC-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, zwei Doppelvergasern sowie einer modernen Radaufhängung, Trommelbremsen und einem Fünfganggetriebe. Mit dieser fast schon neuzeitlich anmutenden Technik leistete die Berlina 105 PS und erreichte 160 km/h Endgeschwindigkeit, sowohl der Sprint als auch der Spider brachte es mit ihren 115 PS auf eine Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h. Für einige Versionen des 2000er stand außerdem einer Allrad-Hydraulik als Sonderausstattung zur Verfügung.

Baureihe Alfa Romeo 2000
1958 - 1962

2000

1958 - 1962
Typ: 102.00

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