Alfa Romeo Tipo 33

1967 - 1977

Der erst Tipo 33 entstand bereits Anfang der 1960er Jahre, wies jedoch beachtliche Qualitätsmängel auf, sodass Alfa Romeo bei dem Fahrzeug eine Reihe von Veränderungen vornehmen musste. Den nachfolgenden 33/2 von 1967 gab es als Straßenfahrzeug unter der Bezeichnung Stradale und als Rennwagen. Das Modell gilt als das schönste jemals gebaute Fahrzeug des italienischen Automobilherstellers. Techniker geraten bei dem Modell in Schwärmen, Klassikliebhaber blicken neidvoll auf die Besitzer. In diesem Fahrzeug vereinte Alfa Romeo ein anmutiges Design mit für damalige Zeit ungewöhnlich fortschrittlicher Technik und Rennpower. Entworfen hatte den Tipo 33 Franco Scaglione, gebaut wurde der aufregende Sportwagen mit der Aluminiumhaut bei der Carrozzeria Marazzi in Caronne Pertusella. Bei der Rennversion versorgte ein ultrakurzhubiger 2-Liter-V8-Motor mit zwei obenliegenden, kettengetriebenen Nockenwellen pro Zylinderbank den 33/2 mit 270 PS. Das Chassis setzte sich aus drei asymmetrischen, h-förmigen Aluminiumrohren zusammen, in denen sich ein Gummitank befand. Insgesamt baute Alfa Romeo von dem Sportwagen in der Straßenversion nur 28 Stück, da der Wagen sich aufgrund des hohen Preises extrem schlecht verkaufte. 1969 folgte der stärkere 33/3 dem 33/2 als Rennwagen nach, beachtliche 400 PS bei 9000 U/min zog das Kraftpaket aus dem 3-Liter-Motor mit überhängendem Sechsganggetriebe an der Hinterachse und sorgte bei Porsche und Ferrari für Kopfschmerzen. Der 1971 gebaute 33/3 TT bekam einen neuen Rohrrahmen aus einer besonderen Aluminiumlegierung sowie ein weit nach vorne gesetztes Fahrercockpit. Auf den 33/3 TT folgten der T33/4, der 33 TT12 mit 500 PS sowie 1976 als letztes Fahrzeug der Baureihe der 33SC12. Im 33SC12 verwendete Alfa Romeo einen 3-Liter-Motor mit 520 PS bei 12.000 U/min, beim SC Turbo einen Twin-Turbo-12-Zylindermotor mit 640 PS bei 11.000 U/min.