Brichet Carrosserie

1922 - 1933, Schweiz

Die Brichet Carrosserie in Genf baute ihre Karosserien in der Zeit von 1920 bis 1933. Das Unternehmen konstruierte sowohl zweisitzige Sportwagen als auch schwere Luxuslimousinen. F. Brichet setzte seine Aufbauten auf unterschiedliche Chassis, unter anderem verwendete er Cadillac-, Hispano-Suiza-, Ballot-, Bugatti- und Alfa Romeo-Fahrgestelle. Von den Brichet-Fahrzeugen sind nur noch wenige Modelle erhalten. So gibt es noch einen wunderschönen Alfa Romeo 6C 1750 SS von 1931 und einen Brichet Delage von 1923. Der Delage besaß einen 32 PS starken 4-Zylinder-Reihenmotor und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Das Besondere am Delage war die Bremsanlage, die nicht wie damals üblich auf lediglich eine Achse, sondern auf alle vier Räder wirkte. Ob der Karosseriebauer diese Bremsanlage auch bei seinen anderen Automobilen verwendete, ließ sich aufgrund fehlender Informationen über die Brichet-Konstruktionen nicht ermitteln.

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