Vignale

1948 - 1974, Italien

Nahe dem italienischen Turin, in Grugliasco, eröffnete Alfredo Vignale (geb. 1913) 1948 seine Karosserieschmiede. Das erste Modell des jungen Unternehmens basierte auf einem Fiat 500 Topolino, es folgte der Aufbau auf dem Chassis eines Fiat 1100. Schnell machte sich der Designer einen Namen und erhielt Aufträge von bekannten italienischen Automobilherstellern wie Alfa Romeo, Lancia, Cisitalia, Ferrari, Maserati und Fiat. 1952 arbeitete Vignale bei der Produktion des Continental C3 mit Briggs Cunningham zusammen, 1968 entwarf er die Karosserie für den Tatra 613.

Eine besonders geringe Lautstärke im Innenraum kennzeichnete die Modelle Vignales. Das bekannteste Fahrzeug aus dem Hause war die Vignale Gamine auf Basis des Fiat 500. 1969 übernahm De Tomaso Autobili die Karosseriemanufaktur, 1974 schloss das Unternehmen. Seit 2013 bestehen bei Ford Europa Überlegungen, den Namen Vignale als eigenständige, gehobene Luxusmarke wieder aufleben zu lassen.