Alfa Romeo Dauphine / Ondine

1959 - 1964

Alfa Romeo Dauphine / Ondine

Die Alfa Romeo Dauphine war eine Einwicklung von Renault, die der italienische Automobilhersteller im Lizenzbau produzierte. Die Grundlage für die Produktion bildete der 1957 geschlossene Vertrag über die Europäische Zusammenarbeit, den Frankreich und Italien mit einem Gemeinschaftsprojekt unter dem Namen Renault-Italia besiegelten.

Die Teile für den Wagen gingen von der französischen Regierung direkt zum Alfa-Werk in Portello, wo sie der Automobilhersteller im Grund nur noch zusammenschraubte. Um die Produktion parallel zum Erfolgsmodell Giulietta aufnehmen zu können, bestand jedoch die Notwendigkeit das Werk um ein Fließband zu erweitern. 1959 weihte der CEO-Präsident Pierre Dreyfus die Produktionsstättenerweiterung feierlich ein. Der Vertrieb des Endprodukts erfolgt ausschließlich in Italien, Renault behielt sich zudem die Exklusivität für den Ersatzteilverkauf vor. Faktisch handelt es sich somit bei der Alfa Romeo Dauphine um nichts anderes als ein Renault, der mit dem Alfa Romeo Label fuhr. Die Limousine der Kompaktklasse besaß einen 0,85-Liter-Ottomotor, der je nach Modellvariante zwischen 25 PS und 49 PS lieferte. Das Leichtgewicht brachte ganze 650 Kg auf die Waage und stellte trotz anfänglicher Verkaufserfolge keine ernstzunehmende Konkurrenz für die Giulietta dar. Insgesamt liefen 1960 20.047 Dauphine in Italien vom Band, als jedoch ab 1961 aufgrund der schlechten Qualität die Verkaufszahlen kontinuierlich sanken, stellte Alfa Romeo die Produktion 1964 ein. Das Unternehmen durfte aufgrund der Vertragsbedingungen keine Verbesserungen vornehmen. Die Luxusvariante der Dauphine, die Odine, verkaufte sich von Anfang an extrem schlecht, Alfa Romeo baute lediglich 2000 Stück. Der Dauphine verdankt der Italiener den ungerechtfertigten Ruf, dass die Fahrzeuge schon im Werk anfangen zu rosten.

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Dauphine Ondine

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