Alfa Romeo R.L./R.M.

1922 - 1927

Alfa Romeo R.L./R.M.

Der 1921 von Merosi entwickelten RL war der erste ersten Sportwagen von Alfa Romeo nach dem Ersten Weltkrieg. Schnell entwickelte er sich zum Verkaufsschlager, Bestellungen aus der ganzen Welt gingen ein. Insgesamt produzierte der italienische Automobilhersteller 2640 Fahrzeuge in den vier verschiedenen Ausführungen Standard, Turismo und Sport für den Straßenverkehr sowie RLTF Targa Florio für den Rennsport. Das Grundmodell zog aus einem Sechszylindermotor mit 2,9 Litern 56 PS, der Turismo 61 PS. Der Super und der Super Sport hatten jeweils 71 PS.

Es folgte der Super Sport Castagna mit 84 PS sowie ab 1925 der Super Sport Zagato mit einem 3-Liter-Motor sowie 89 PS und einer Endgeschwindigkeit von 150 km/h. Vom RLTF gab es drei Ausführungen, die erste Version mit einem 3,15-Liter-Motor mit 95 PS, das Folgemodell einen 3-Liter-Motor und 90 PS. Der letzte RLTF entstand 1924, er besaß einen 3,6-Liter-Motor mit 125 PS. Das Besondere an der Rennversion waren die Sieben statt vier Hauptlager sowie der Doppelvergaser, zudem wog der Wagen die Hälfte der Straßenversion, die Endgeschwindigkeit lag bei 180 km/h.
1923 fuhr Alfa Romeo mit dem RLTF bei der Targa Florio einen Doppelsieg ein und etablierte die Marke damit im Rennsport.
Auch die Sparversion des RL, der vierzylindrige RM, erfreute sich großer Beliebtheit. Er wurde ab 1923 gebaut, hatte einen 1,9-Liter-Motor mit 40 PS und unterschied sich, abgesehen von der Motorleistung, nur durch den Preis vom RL. Insgesamt baute Alfa Romeo von RM 500 Stück und setzte ihn auch für Langstreckenrennen ein. Beim 3. Alpine Cup errang der kleine Sportler den vierten Platz.

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